Einstellungen-KNX/EIB

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In diesem Dialog werden die Einstellungen für das KNX Bussystem vorgenommen:


Settings knx.png


Einstellung Beschreibung
Verwenden Wenn dieser Haken gesetzt ist, wird die KNX Schnittstelle verwendet, ansonsten nicht. Sobald der Dienst gestartet ist, wird dies in der Fußzeile im Anzeigefeld "KNX" mit grün angezeigt.
Protokoll
  • KNX - TP-UART (HMI-Control): Einstellung wenn das Zielgerät die HMI-Control ist
  • KNX - TP-UART (PC): Einstellung wenn das Zielgerät ein PC mit einem seriell - TP-UART Umsetzer ist
  • KNXNet/IP: KNXNet/IP Protokoll
Simulation Schaltet die Bussimulation ein. Mit dieser Simulation wird der KNX Bus simuliert, damit kann man ohne Bus Logiken und Visu Testen da alle Bestätigungen simuliert werden. Ist die Simulation eingeschaltet, werden keine Telegramme mehr auf den Bus gesendet.
Mithöradressen automatisch verbinden Mit dieser Option sucht der Server bei jedem Telegramm alle Controls durch, ist an einem Control eine Mithöradresse eingetragen, werden alle verbundenen Adressen automatisch auf den selben Wert gesetzt.
Telegrammratenbegrenzung

Gibt eine Wartezeit zwischen dem Senden von Telegrammen an. Diese Zeit wird zwischen dem Senden von zwei Telegrammen mindestens eingehalten.

Hinweis: Die KNX Anbindung hat einen internen Telegrammpuffer (FIFO Puffer) der so groß wie die Anzahl der Adressen aber mindestens 1000 Telegramme groß ist. Ist dieser Puffer voll, werden die ältesten Telegramme verworfen. Wird die Telegrammratenbegrenzung zu hoch eingestellt, kann dieser Puffer überlaufen und Telegramme verloren gehen.

Zyklisch lesen Ist an einer KNX Variable zyklisch lesen aktiviert, wird diese in diesem Zeitraum abgefragt. Es wird dabei in diesem Zeitraum nur eine Adresse gelesen, beispielsweise ist hier 1 Sekunden eingetragen, wird pro Sekunden eine Adresse gelesen, sind alle Adressen abgefragt, beginnt der Zyklus wieder von Vorne.


Je nach Einstellung des Protokolls sind unterschiedliche Optionen sichtbar:

Einstellungen TP-UART

Settings knx tp uart.png

Für das TP-UART Protokoll ist nur die Angabe der seriellen Schnittstelle notwendig. An der HMI-Control lautet diese immer "/dev/ttyO2", diese wird auch automatisch als Schnittstelle eingetragen sobald HMI-Control aus dem Dropdown Feld ausgewählt wird. Sobald vom TP-UART das erste Zeichen vom Bus empfangen wird, wird der Status grün dargestellt (1-1).

Siehe auch: Schnittstellenbezeichnungen unter Windows


Einstellungen KNXNet/IP Protokoll

Für das KNXNet/IP Protokoll werden folgende Optionen angezeigt.

Settings knx tp net ip.png



Einstellung Beschreibung
IP Gateway

Auswahl des IP-Gateways. Es können mehrere IP Gateways in einem Projekt verwendet werden. Mit den Buttons +/- können Gateways hinzugefügt oder entfernt werden. Es wird mit allen Gateways eine Verbindung aufgebaut. Telegramme werden an alle Gateways gesendet bzw. empfangen, das heißt, dass sich die Adressbereiche der verschiedenen KNX Projekt nicht überlagern dürfen. Zu beachten ist außerdem, dass Telegramme in den Linien an denen die Adresse nicht mit einem Gerät verknüpft ist, auch nicht acknowledged werden, diese werden dann immer 3x wiederholt was zu einer hohen Buslast führen kann. Die Option mehrere Gateways mit einem HMI-Master Projekt zu verwenden ist beispielsweise für Datenmonioring Projekte sinnvoll.

Multicast

Mit dem Button Multicast wird die IP Adresse 224.0.23.12 in das Eingabefeld für die IP Adresse eingetragen. Mit dieser IP Adresse lässt sich jedes Gateway ansprechen. Wird diese IP Adresse verwendet, darf nur ein IP Gateway im Netzwerk vorhanden sein.

Port Portnummer für das IP Gateway, Standard ist 3671.

Verwenden

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IP Gateway verwenden. Mit dieser Option wird die Verbindung zum IP Gateway getrennt, alle anderen Parameter bleiben aber erhalten. Dies kann beispielsweise genutzt werden um ein Gateway vorübergehend zu deaktivieren um es mit der ETS verwenden zu können (ABB IP Gateways unterstützen nur eine Verbindung).
Statusfehler ignorieren

Mit dieser Option werden Fehlermeldungen des IP Gateways ignoriert. Grundzustand ist Status 0, bei ungleich 0 bedeutet das eine Fehlermeldung. Da diese Fehlermeldungen beispielsweise beim ABB IP Gateway nicht dokumentiert sind, kann die Steuerung auch nicht entscheiden mit welchen der Betrieb weiterhin möglich ist.

Ohne diese Option wird die Verbindung bei Status ungleich 0 getrennt. Danach wird zyklisch versucht die Verbindung wieder aufzubauen bis der Status wieder 0 ist.

Routing Mit dieser Option wird das Routing zwischen den IP Gateways eingeschaltet. Damit werden Telegramm von einem Gateway an alle anderen weiter geroutet, diese Option ist für Spezialfälle gedacht, einen echten IP Router in der Hauptlinie kann diese Funktion nicht ersetzen.
Statusanzeige

In dieser Anzeige wird der Verbindungsstatus angezeigt:

Beispiel: 1(1a-0)

  • 1: Status der Statemachine. Dieser Status geht von 0-6.
    0-2: Es wird versucht eine TCP Verbindung zum Gateway aufzubauen
    3-6: Verbindung OK
    der Status wechselt zyklisch von 6 auf 3, damit wird geprüft ob die Verbindung zum Gateway noch besteht.
  • 1a: Channel ID: Diese ID wird vom Gateway beim Verbindungsaufbau zurück gemeldet. Diese erhöht sich bei jedem Verbindungsversuch um 1.
  • 0: Verbindungsstatus. Alle Zahlen ungleich 0 deuten auf einen Fehler am Gateway hin.