Szenen

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Allgemein

 Mit dem integrierten Szeneneditor können bis zu 128 Szenen mit 64 Adressen programmiert werden.

Die Szenen funktionieren hierbei ähnlich wie bei einem KNX Aktor. Mit 1 wird beispielsweise die Szene 1 ausgeführt, mit 129 wird die Szene 1 mit den aktuellen Werten abgespeichert. Das heißt, Sie können die Szenen auch von einem Bustaster aus abspeichern.

Um eine Szene zu starten, muss ein Wert an eine vordefinierte Adresse gesendet werden, diese Adresse ist in den KNX Einstellungen einstellbar. Diese Adresse muss als KNX Variable mit dem EIS Typ 14 (Bytewert) abgelegt werden. Szenennummer 0 wird ignoriert, damit ist es einfach auch Szenen aus einer Logikverknüpfung heraus zu starten. Mit der Szenennummer 255 werden alle laufenden Szenen beendet.

Über die integrierte Ablaufsteuerung können komplette Abläufe programmiert werden. Sie können dabei die Reihenfolge als auch den zeitlichen Abstand detailliert festlegen und auch von einer Szene die nächste starten (Verkettung) sollten 64 Adressen nicht ausreichen.


Bedienung

In der linken Fensterhälfte werden alle Adressen angezeigt die in einer Szene verwendet werden können. Es werden nicht alle Adressen sondern, sondern nur jene die auch in der KNX Konfiguration dafür ausgewählt wurden:

Szene.png


Tipp: Wählen Sie in der KNX Konfiguration mehrere Zeilen aus, drücken die rechte Maustaste und wählen Szene aus dem Menü. So können Sie sehr schnell Adressen für den Szenendialog freischalten.

Um Adressen zu einer Szene hinzuzufügen, ziehen Sie diese vom linken Fenster in das rechte und lassen diese in einer Zeile fallen.

Eine Adresse kann in einer Szene auch mehrmals vorkommen, beispielsweise um einen Wert Stufenweise zu erhöhen.

Um einen Wert zu ändern, klicken Sie doppelt in der Anzeige.


  1. Name der Szene.
  2. Wert, es können hier beliebige Werte eingegeben werden.
  3. Zeitverzögerung für alle Adressen in der Szene.
  4. Zeitverzögerung für die einzelne Adresse.


Alle Zeitangaben können auch kleiner als 1 Sekunden eingegeben werden, beispielsweise 0.2 für 200 ms.

Die Zeitverzögerung der Szene gilt für Alle Adressen, nach dem Senden eines Wertes wird diese Zeit gewartet bis die nächste Adresse gesendet wird. Die Zeitverzögerung der Adresse wird vom Start der Szene an gerechnet.

Ein Beispiel: Geben Sie bei der ersten Adresse eine 1, und bei der zweiten eine 3 ein. Die erste Adresse wird 1 Sekunde nach dem Start gesendet, die zweite 3 Sekunden später. Die Abstände addieren sich also nicht.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Szene oder eine Adresse, wir ein Bearbeitungsmenü angezeigt. Über dieses Menü können Standard Aktionen, wie beispielsweise kopieren oder einfügen durchgeführt werden.

Über die beiden Pfeile unter dem Szenenfenster können Sie Adressen nach oben oder unten verschieben:

Ist keine Verzögerung vorgegeben, werden die Adressen genau in der selben Reihenfolge wie in der Szene gesendet.